Liebe

Großer Schock: Mein Mann in Frauenkleidung.

Es fing mit einem Frauenohrring an – und dem Verdacht, dass Mariannes Mann eine Affäre hat. Doch dann findet Marianne heraus, dass ihr Mann in Frauenkleidung unterwegs ist. Was das für Ihre Ehe bedeutet, lest Ihr hier.

Frauenkleidung, die auch Männer tragen können.
Frauenkleidung im Schaufenster – aber auch manche Männer sind daran interessiert.


Hallo Max,

ich heiße Marianne, bin mittlerweile schon 55 Jahre alt (wie schnell die Zeit vergeht) und lebe mein Leben eigentlich so ganz glücklich mit meinem Mann. Wir haben ein Häuschen im Grünen am Rande eines kleinen Dorfes in Schleswig-Holstein, leben dort schon seit 24 Jahren sehr glücklich. Ich habe zwei Enkelkinder, mit denen ich gerne viel unternehme, die aber leider in Süddeutschland leben und daher sehe ich sie nicht so oft. 

Zuerst ein Ohrring, dann der Gedanke: Hat der eigene Ehemann eine Affäre?


Mein Anliegen ist mir so fremd, dass ich gar nicht weiß, wie ich es am besten beschreiben soll. Mir fiel vor ungefähr zwei Jahren einmal beim Waschen der Wäsche von meinem Mann auf, dass ein Hemd nach Frauenparfüm gerochen hat. Ich habe mir weiter nichts dabei gedacht, denn die Geschäftsführerin von seinem Betrieb trägt immer sehr viel Parfüm. Ich hatte den Vorfall schon fast wieder vergessen, als ich ungefähr 8 Monate später einen Ansteckohrring für Frauen in seiner Sockenschublade gefunden habe. Daraufhin wurde es mir zu bunt, und ich habe ihn darauf angesprochen.

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Mein Mann hat ganz überrascht reagiert und hat mir glaubhaft versichert, er habe keine Ahnung, wie die dahin kämen würden. Ich selber trage keine Ohrringe und es hat mich schier verrückt gemacht, aber ich habe ihm geglaubt und auch irgendwann aufgehört, Erklärungen zu suchen. 

Aber es hat sich langsam ein Misstrauen eingeschlichen. Ich habe angefangen, genauer darauf zu achten, wie lange er abends fehlt, und auch seine Wochenendaufenthalte in Hamburg, wo er regelmäßig einen alten Schulfreund trifft habe ich nicht mehr so locker gesehen wie davor. Ich habe mich immer öfter bei dem Gedanken daran ertappt, dass er vielleicht eine heimliche Affäre hat.

Zu einem Mann in Frauenkleidung gehören häufig auch Ohrringe.
Ein gefundener Frauenohrring kann in einer Beziehung schnell zu Misstrauen führen.

Aber was kann ich schon machen, einen Privatdetektiv einzuschalten war mir zu teuer, und ihn selber zu beschatten, dafür war ich mir zu gut. Ich hatte einfach keine Lust, mich für ihn eventuell zum Clown zu machen. Das haben mir auch meine Freundinnen geraten. Nach fast dreißig Jahren Ehe entwickelt man dann doch eine bestimmte Gelassenheit (obwohl ich mir natürlich weiter Gedanken gemacht habe).

Dann der Schock: Der eigene Mann in Frauenkleidung.


Vor zwei Monaten habe ich dann endlich die Erklärung für meine Funde gefunden! Als ich im Keller ausgemistet habe, bin ich auf eine ganze Kiste mit Frauenkleidung gestoßen. EINE GANZE KISTE VOLL. Zuerst habe ich mich natürlich gefragt, woher die kommt, bis ich genau den gleichen Ohrring, den ich vor geraumer Zeit in seiner Sockenschublade gefunden hatte gesehen habe.

Auch ein Frauenparfüm war dabei, aber ich kann nicht mehr mit Sicherheit sagen, dass es das Parfüm war, das ich einmal an seinem Hemd gerochen habe. Es waren aber auch Fotos dabei, auf denen er mit zwei jungen Typen im Arm zu sehen war. Er war dabei in Frauenkleidern angezogen! Auf der Rückseite von einem dieser Fotos stand „Für Deborah. Dein Jens“.

Und plötzlich macht alles Sinn.


Ich war so schockiert, ich hab erstmal die Kiste wieder zugemacht, ganz weit nach hinten geschoben, und bin hochgerannt und einkaufen gegangen. Ich wollte und konnte einfach nicht glauben, dass mein Mann ein Doppelleben in Frauenkleidung führt. Im Nachhinein macht aber alles so viel Sinn! Ich habe nie verstanden, warum er sich immer so auf die Wochenenden in Hamburg freut, vor allem weil er diesen alten Freund eigentlich nie so richtig gerne mochte. Aber wenn er aus Hamburg zurück kam war er erholt wie aus dem Urlaub, so voller guter Laune. Ich bin mittlerweile sicher, dass er dieses Doppelleben seit mindestens fünf Jahren führt.

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In den Wochen nach meiner Entdeckung habe ich mir immer gesagt, dass ich doch froh sein könne, dass keine andere Frau dahinter steckt. Aber ich habe immer mehr gemerkt, dass mich die Situation sehr belastet. Ich kann nicht verstehen, was seine Gründe sind. Ist er Transsexuell? Wird er sich von mir trennen wollen? Liebt er Männer oder Frauen? Muss ich Angst haben vor Krankheiten?

Wie soll es weitergehen, wenn der eigene Mann in Frauenkleidung unterwegs ist?


Ich frage mich, wie ich mit meinem Mann umgehen soll. Vielleicht sollte ich mit ihm über alles reden, aber ich weiß nicht, ob ich das will. Ich habe Angst, dass er sich von mir trennt, wenn ich ihn mit seinem Doppelleben konfrontiert. Er ist bei so etwas oft unberechenbar. Was ist, wenn er mit mir in Frauenkleidern Sex haben will?

Ich habe niemanden, mit dem ich darüber reden kann. Denn wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst machen Geschichten hier in unserem kleinen Dorf schnell die Runde. Ich könnte es nicht ertragen, wenn das Doppelleben meines Mannes zum Gespräch der Leute werden würde.

Es würde mich sehr freuen, wenn Du mir helfen könntest!

Viele Grüße,

Deine Marianne

Liebe Marianne,

ich kann mir vorstellen, dass die ganze Geschichte – genauso wie Du sagst – für Dich so fremd und so schwer zu begreifen ist, dass Du gerade gar nicht weißt, wie Du mit der Situation umgehen sollst. Dein Mann auf einem Foto in Frauenkleidern, mit jungen Männern, die ihn „Deborah“ nennen. Das ist natürlich auf den ersten Blick ein Schock. Und wahrscheinlich auch auf den zweiten Blick.

Da führt der Mann, mit dem Du seit 24 Jahren verheiratet bist, augenscheinlich ein Doppelleben. Umso schwieriger ist es, dass Du mit der Situation alleine bist, da Du Dich aus Angst vor der Blamage mit niemandem austauschen kannst. Auch das kann ich gut verstehen.

Viele Fragen – aber es gibt nur einen, der die Antworten weiß: Der Ehemann.


Zuerst einmal kann ich mir gut vorstellen, dass diese Ungewissheit, dieses Unausgesprochene, das zwischen Euch hängt für Dich sehr belastend ist. Du hast viele Fragen, und möchtest diese beantwortet wissen. Bei einer Konfrontation fürchtest Du aber die Trennung.

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Deine Fragen kann Dir im Grunde genommen nur Dein Mann selber beantworten. Bis es aber dazu kommt, will ich kurz versuchen, sie zu kommentieren. Ob er transsexuell ist, das weiß im Grunde genommen nur er, genauso wie die Antwort auf die Frage, ob er Männer oder Frauen liebt. Da er als Mann in Frauenkleidung unterwegst ist, kann man allerdings vermuten, dass er ein Transvestit bzw. ein Crossdresser ist. Und es gibt hetero- sowie homosexuelle Transvestiten und Crossdresser.

Ein Foto, viele Sorgen.


Ob Du Angst vor Krankheiten haben musst, kann ich Dir leider auch nicht beantworten. Ja, Dein Mann trägt am Wochenende zwar gerne Frauenkleider. Und viele Menschen assoziieren das gleich mit dem Rotlichtmillieu. Aber das ist nicht notwendigerweise der Fall. Und es heißt vor allem nicht, dass er deswegen für Dich ein größeres Risiko birgt, irgendwelche Geschlechtskrankheiten in sich zu tragen. Ich verstehe aber, dass dieses Foto, auf dem er mit fremden Männern – mit großem Altersunterschied – abgebildet ist, Dir Anlass zur Sorge gibt, dass er neben Dir sexuelle Beziehungen mit anderen Menschen eingeht.

Nun sehe ich zwei Möglichkeiten, wie Du Dich verhalten kannst:

Du hast die Möglichkeit, Deinen Mann nicht mit seinem Doppelleben zu konfrontieren, und Euer Leben so weiterzuleben wie davor. Damit würdest Du die Möglichkeit umgehen, dass er sich deswegen von Dir trennt. Und mit einer solchen Situation wärst Du nicht die erste Ehefrau, die sich für solch eine Lösung entscheidet. Der Nachteil aber ist, dass dieses Geheimnis möglicherweise einen Keil zwischen Euch treibt, da etwas Unausgesprochenes zwischen Euch liegt. Außerdem müsstest Du sein Doppelleben akzeptieren – und das ist oft nicht leicht.

Die zweite Option: eine Aussprache.


Oder aber Du entscheidest Dich dazu, Deinen Mann mit Deinen Entdeckungen zu konfrontieren. Dabei könntest Du Dir alle Deine Fragen beantworten lassen. Solch eine Aussprache könnte Dir dabei helfen, Dich von Deinen (Horror-)Phantasien wie zum Beispiel seinem möglichen Wunsch nach Sex in Frauenkleidern zu verabschieden. Oft ist es das Unbekannte, das Angst macht.

Ist etwas angesprochen und wird diskutiert, wird es oft viel harmloser. Lass Dir von Deinem Mann seine Beweggründe erklären und vielleicht wirst Du sie sogar verstehen können und lernen können, damit zu leben. Eine ähnliche Mail habe ich übrigens von Toni beantwortet, der als Mann gerne Damenunterwäsche trägt. Natürlich besteht aber auch die Möglichkeit, dass Du nach einer Aussprache merkst, dass Du mit seiner Neigung nicht leben kannst und die Beziehung beendest.

Möglich ist natürlich auch, dass er sich ändert. Dass er ganz auf seine Leidenschaft verzichtet ist vielleicht nicht möglich – aber vielleicht könnt Ihr Euch ja auf einen gemeinsamen Rahmen einigen, der für beide okay ist. Und so gemeinsam Eure Beziehung retten. Zum Beispiel, dass er an einem Tag in der Woche zu Hause einen Abend für sich haben kann, den er in Frauenkleidung verbringt – und Du diesen Abend mit Freundinnen verbringst. Wer weiß…

Ohrringe sind wichtig, damit ein Mann in Frauenkleidung auch aussieht wie eine Frau.
Transvestiten genießen es, sich – mit den richtigen Acessoires – als Frauen zu verkleiden.


Wie Du Dich auch entscheidest – ich fände es wichtig, dass Du versuchst, etwas Verständnis für Deinen Mann aufzubringen. Ein Mann, der heimlich Frauenkleidung trägt ist kein Verbrecher. Es geht hier um eine Neigung, die ihn nicht als Person vollkommen neu definiert – er ist immer noch Dein Mann und die Anteile, die ihn für Dich liebenswert machen sind ja immer noch vorhanden. Er ist nicht plötzlich ein notorischer Lügner oder ein Krimineller.

Wichtig, wenn der Mann in Frauenkleidung unterwegs ist: Versuchen, die Situation des Partners zu verstehen.


Ein dörfliches Umfeld ist nicht die toleranteste Umgebung, um als Mann hin- und wieder in Frauenkleider zu schlüpfen. Versuche zu verstehen, dass es scheinbar die einzige Möglichkeit für ihn war, dieser Neigung heimlich nachzugehen. Ich glaube, dass es außerdem wichtig ist, zu betonen: In den vergleichbaren Fällen, die ich kenne ist es nicht so, dass die Frau dem Mann nicht mehr als Frau genügt. Sondern es geht um etwas ganz anderes, eine persönliche Neigung, vielleicht auch einen Fetisch, der erstmal wohl nichts mit Dir zu tun hat. Es geht um die Lust daran, als Mann in Frauenkleidung als Deborah “aufzutreten”.

Max rät: Nimm Dir Zeit.


Liebe Marianne, ich habe das Gefühl, dass die Ereignisse noch sehr frisch sind, und Du noch gar nicht weißt, was Du wirklich willst bzw. Du noch ganz durcheinander bist. Deshalb rate ich Dir: Lass Dir Zeit bei einer Entscheidung. Du hast keinen Zeitdruck. Spiele alle Optionen in Deinem Kopf durch, und fälle erst eine Entscheidung, wenn Du das Gefühl hast, bereit dafür zu sein.

Ich drücke Dich und wünsche Dir alles Gute,

Dein Max

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6 thoughts on “Großer Schock: Mein Mann in Frauenkleidung.

  1. @ Marianne,
    Nun so einfach wie sich das Max macht ist das ganze nun wieder nicht.Er sagt ohne etwas zu sagen,was aussagt das er davon nicht viel versteht.Ich selber kenne mich mit dieser Thematik sehr gut aus.Es ist eine nicht einfache Situation für eine Frau plötzlich festzustellen das der eigene Ehemann plötzlich Frauenkleidung tragen möchte oder sogar will.Ich bin der Meinung du solltest dich mit deinem mann auseinandersetzen und ihn fragen ob er sich mit dir bei einem schönen Abendessen mal diskutiren möchte.Du hättest ein Problem das er sich verändert hätte und es dir sehr wichtig wäre mehr darüber zu erfahren was ihn,(deinen Mann) bewogen hat plötzlich Frauenkleider tragen zu wollen.Oder du gehst auf eine solche Seite wo Männer Frauenkleider tragen und fragst ihn was er davon halten würde.Ob ihn das auch interessieren würde.Du kannst ihm ja sagen das es dir aufgefallen wäre das dein Mann sich dazu hingezogen fühle.Du solltest Intresse daran zeigen und das dir deine Ehe sehr wichtig ist und ihn auch wenn es so sein sollte,auch unterstützen würdest.Weil eine langjährige Ehe schweißt doch sehr zusammen.Vielleicht geht es dir dann auch besser wenn ihr offen darüber redet.Es ist vollkommen falsch nicht darüber zu reden.Es würde dich liebe Marianne zu sehr belasten weiter unwissend so zu leben.Schau,ich bin,wie ich so sage,eine TV Dame und lebe sehr gut damit.Ich lebe schon seit meiner Jugend so und fühle mich sauwohl dabei.Ich bin aber eine lesbische TV Dame die nur Frauen mag.Männer kämen überhaupt nicht in Frage für mich.Dein Mann ist keine Transsexuelle Dame sozusagen.Entscheidungen sind am Anfang immer schwehr zu überwinden.Kann ich sehr gut verstehn liebe Marianne.Wenn du mehr wissen möchtest über eine solche Lebenseinstellung könnte ich dir vielleicht weiterhelfen.Natürlich wenn du es auch möchtest.Ich möchte mich keinesfalls dir aufzwingen.Ich heiße übrigens Sylvia,schmunzel.Vielleicht hören wir ja voneinander.In diesem Sinne.

    LG Sylvia

  2. @Marianne
    Ich finde Max hat das schon sehr gut beschrieben. Ich kann da aus dem Nähkästchen plaudern, da ich mich in einer ähnlichen Situation befinde, wie Dein Mann! Um es vorweg zu nehmen: Ich trage gelegentlich gerne mal Abend-, Ball- oder Brautkleider und mache mich dafür auch dann gerne komplett als “Frau” zurecht. Dies tue ich schon seit meiner Pubertät (mit Unterbrechungen) weil es mich in erster Linie sexuell erregt. Ich bin ausschließlich heterosexuell veranlagt und Liebe meine Frau nach wie vor. Ich habe auch nicht die Absicht mit einer/meiner Frau Sex in Frauenkleidern zu haben, würde es aber auch nicht ablehnen, wenn sie es unbedingt wollte! Meiner Neigung gehe ich nur wenige Male im Jahr nach. Wenn möglich, besuche ich 1x im Jahr einen Transenclub im, mir nahegelegenen Holland, ansonsten ziehe ich noch 2-3 Mal im Jahr meine Kleider über, wenn niemand Zuhause ist. Ansonsten führe ich ein ganz normales Leben als Mann und folge meiner Leidenschaft die restliche Zeit des Jahres eigentlich nur virtuell im Internet. Ich möchte auch betonen, dass es sowohl im Transenclub, als auch im Internet, für mich niemals um irgendwelche Beziehungen zu anderen Personen, egal ob Männern oder Frauen geht. Es dient mir einfach nur dem Austausch mit Gleichgesinnten, die eben die gleiche Neigung haben, wie ich. Meine Frau hat es auch irgendwann entdeckt und mich damit konfrontiert. Leider hat Sie aber weniger Fragen gestellt, warum ich das überhaupt mache, sondern mir eigentlich hauptsächlich nur Vorwürfe gemacht. Seitdem, bzw. schon einige Jahre vorher, besteht unsere Ehe nur noch wegen der Kinder und unserem Haus. Sex und auch “Liebe” gibt es eigentlich nicht mehr, bzw. nicht wirklich. Meine Frau toleriert es zwar, in dem sie mir die Freiheit lässt auch weiterhin meiner Neigung außerhalb unserer vier Wände nachzugehen, gleichzeitig hat sich aber auch mental von mir bereits getrennt. Sie hat mich niemals vor die Wahl gestellt, die Neigung einfach bleiben zu lassen! Für mich ist meine Neigung mittlerweile eigentlich nur ein Ersatz für den fehlenden Sex mit meiner Frau. Ich würde ganz darauf verzichten, wenn meine Frau mir wieder “Liebe” geben würde. Dies ist aber leider nicht abzusehen. Wenn ich versuche das anzusprechen, beiße ich leider auf Granit! Meine Frau hat da ihre festgefahrene Meinung. So bin ich letztendlich in einem Dilemma, nämlich der Tatsache, dass ich meiner Frau beweisen möchte, dass ich auch ohne diese Neigung leben kann und der Tatsache, dass ich von meiner Frau keine “Liebe” mehr bekomme, was mich dazu bringt, meiner Neigung als “Ersatz” weiterhin nachzugehen! Was ich damit sagen will: sprecht Euch aus und zwar über Alles! Es ist meistens gar nicht so schlimm, wie es scheint und vieles ist hinterher vielleicht sogar besser als vorher! Für mich ist es jedenfalls “nur” ein Fetisch und ich bin nach wie vor zu 99,9 % weiterhin ein ganz normaler Mann!
    LG
    Marabella (als mein Fetischpseudonym)

  3. Ich war schon miz 14 Jahren in Nylons und Lackstrings unterwegs. Meine Mutter (nur 17 Jahre älter als ich) war nicht schockiert, als sie dies merkte. Nein, sie unterstützte mich. Als ich 17 war fuhren wir gemeinsam mit dem Wohnmobil in den Urlaub. Ich war damals knabenhaft schlank und konnte problemlos Damengröße 36 tragen. So staffierte meine Mutter mich auch aus. Im Urlaub war ich total Dame und geschminkt. Das fand ich toll. Mit meiner 1. Freundin war schnell Schluss, als sie von meiner Neigung erfuhr. Meine jetzige Frau
    akzeptiert meine Neigung.

  4. Wie schrecklich! Auch ich habe vor ein paar Jahren meine Freundin erwischt: Mit meinen ausgelschten Sneakers in (Männer-) Jeans und in einem meiner Lieblingshemden, das sie auch noch mit Binderfarbe bekleckert hatte. Nachdem ich meinen Schock überwunden hatte, tat ich das wohl einzig Vernünftige: Nichts

  5. Hallo , also ich trage auch sehr gerne Frauenkleidung (aber nur Kleid) statte mich komplett aus ; Pagenkopf Perücke, Brille , Make-up und Lippenstift usw., BH,, Nylonstrumpfhose , flache Sandaletten , und ein super Jersey Kleid , royalblau von Sheego knielang, 3/4 Ärmel, Stehkragen , hochgeschlossen mit langem Rückenreissverschuss Mittlerweile besitze ich 5 elegante „Kleider“ verschiedene Perücken und Schuhe usw. sehr gerne gehe ich seit Jahren fast täglich so in die Öffentlichkeit. Ich bin ein Glücklicher Transvestit. Habe alle Bin nicht schwul seit 22 Jahren verheirateteter Vater und Opa. Meine Frau toleriert meine Neigung . Auch bin ich bei Fetisch treffen und in der Szene unterwegs . Kurz und gut ,warum wird es nicht akzeptiert das es Frauenkleider für Männer im alltäglichen Leben toleriert werden sollten. Frauen tragen ja auch männerkleidung zb. Hosen oder Hemden und Schuhe usw. okay kann nur sagen Männer habt mit wenn das eure Veranlagung ist , schämt euch nicht es gibt schlimmere Probleme auf der Welt als sich darüber aufzuregen.

    Transvestit Michaela,

  6. Hallo Marianne,

    das Thema kenne ich durch einige Paare, die ich mit den Jahren erlebt habe, recht gut. Heimlichkeiten, Versteckspiel, Scham, irgendwann fliegt es doch auf, und was dann? Außer dem Ratschlag, viel und offen miteinander zu reden und die Situation beider gegenseitig zu verstehen, werde ich nichts weiter dazu sagen. Ich möchte eine unangemessene Positionsnahme und Einmischung vermeiden.

    Hier ist ein Text zum Thema verlinkt, der Ihnen vielleicht etwas Informationen bringen kann.

    [Link wurde entfernt]

    Vielleicht hilft Ihnen das ja weiter.

    Grüße – Sybille

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